NaRezFo-Sprecherwahl: Die KandidatInnen stellen sich vor

Liebe NaRezFos,

wie Ihr bereits wisst, stehen die Neuwahlen der GruppensprecherInnen an. Hier findet Ihr in alphabetischer Reihenfolge die Infos zu unseren drei KandidatInnen, sodass Ihr sie ein bisschen besser kennenlernen könnt. Alle Mitglieder erhalten in den nächsten Tagen noch einmal eine Mail mit allen wichtigen Infos zur Wahl.

 

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Nora Denner:

  1. Wer bist du?

Mein Name ist Nora Denner und ich arbeite seit April 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ich habe meinen Master in München und meinen Bachelor in Erfurt gemacht und war an beiden Standorten als Studentin für die Fachschaft aktiv. Ich promoviere im Themenbereich der Personalisierung und interessiere mich dafür, wie Unternehmen in der Berichterstattung dargestellt werden, wie sie selbst (personalisiert) kommunizieren und welche Wirkung Personalisierung haben kann.

 

  1. Warum möchtest Du NaRezFo-Sprecher werden?

Generell finde ich die Einbindung des Nachwuchses in die Fachgesellschaft sehr wichtig. Genauso wichtig finde ich allerdings die Vernetzung des Nachwuchses untereinander. Ich habe von der Arbeit der NaRezFo-Sprecher bisher sehr profitieren können und würde mich jetzt gerne auch einmal aktiv einbringen.  In allen Fachgruppen, aber vielleicht sogar in den größeren wie der RezFo, ist es meines Erachtens nach wichtig, dass der Nachwuchs eine aktive Stimme hat. So können gerade Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, profitieren und der gesamte Austausch innerhalb des Nachwuchses sowie mit ‚etablierteren‘ Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen kann gefördert werden.

 

  1. Wie willst Du NaRezFo gestalten?

Ich würde mich in erster Linie dafür einsetzen, die bisherige Arbeit fortzuführen, da Miriam und Sevda ihr Amt mit viel Engagement ausgeführt haben und einen wirklich tollen Job gemacht haben! Den regelmäßigen Newsletter sowie die Methodenworkshops im Vorfeld der Fachgruppentagung würde ich in jedem Falle beibehalten. Weiterhin möchte ich mich dafür einsetzen, den Kontakt zum Nachwuchs anderer Fachgruppen zu stärken und sich auszutauschen. Außerdem fände ich es hilfreich, eine Facebook-Seite für NaRezFo einzurichten, um so gerade Stellenanzeigen und wichtige Infos schnell zu verbreiten. Vielleicht könnte so auch die Kommunikation zwischen den Mitgliedern unverbindlicher und einfacher gestaltet werden, im Hinblick auf z.B. die schon existente Mitfahr- und Übernachtungszentrale für Tagungen.

 

 

Anna Sophie Kümpel:

  1. Wer bist du?

Mein Name ist Anna Sophie Kümpel und ich bin seit Oktober 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München (IfKW). Seit Oktober 2016 bin ich dort zudem als Mittelbausprecherin tätig und setze mich für die Belange der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen ein. Ich promoviere zum Phänomen der nicht-intentionalen Nachrichtenrezeption auf sozialen Netzwerkseiten und interessiere mich dabei insbesondere für die Frage, wie Facebook & Co. die Auswahl und Rezeption von Nachrichteninhalten verändern.

 

  1. Warum möchtest Du NaRezFo-Sprecher werden?

Eine Fachgesellschaft lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – das gilt auch (und vielleicht sogar insbesondere) für den Nachwuchs! Da ich bislang nur in passiver Form die Vorzüge der NaRezFo-Mitgliedschaft auskosten durften, möchte ich nun gerne auch aktiv dazu beitragen, dass die Nachwuchsgruppe weiterhin wächst und gedeiht. Ich glaube, dass gerade Wissenschaftler*innen, die noch ganz am Anfang ihres Weges stehen, stark von dem Erfahrungsschatz einer Nachwuchsgruppe profitieren können und möchte mich daher insbesondere dafür stark machen, die große Menge an bestehendem (informellen) Wissen für alle zugänglich zu machen.

 

  1. Wie willst Du NaRezFo gestalten?

Miriam und Sevda haben einen tollen Job gemacht, weswegen die oberste Priorität sein wird, ihr Engagement angemessen fortzuführen. In jedem Fall möchte ich den jährlichen Workshop und den Newsletter beibehalten, der alle Mitglieder auf dem Laufenden hält. Auch die Idee der Mitfahr- und Mitwohnzentrale für Konferenzen finde ich klasse und möchte mich dafür einsetzen, dass diese wieder stärker in den Fokus der Mitglieder rückt. Nicht zuletzt deshalb würde ich gerne eine NaRezFo-Facebook-Seite etablieren, die nicht nur dabei helfen könnte, die Kommunikation zwischen den Mitgliedern zu vereinfachen, sondern auch, aktuelle Themen und Termine im Blick zu behalten. Eine weitere Idee betrifft die schon erwähnte Zugänglichmachung von (informellem) Wissen. Am IfKW haben wir einen so genannten „Beginner’s Guide“, in dem Informationen für neue Mitarbeiter*innen zusammengetragen werden. Etwas Ähnliches könnte ich mir gut für die NaRezFo-Mitglieder vorstellen, wobei der Schwerpunkt auf Informationen liegen soll, die für junge Rezeptions- und Wirkungsforscher*innen besonders relevant sind (z.B. Wie gestalte ich ein Poster? Was sollte ich bei Präsentationen auf Konferenzen beachten? Wie finde ich das passende Journal?). Die Erfahrung am IfKW zeigt, dass auch ‚alte Hasen‘ dabei immer noch was lernen können.

 

 

David Schieferdecker:

  1. Wer bist du?

Mein Name ist David Schieferdecker und ich bin Doktorand in den Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Mannheim.

  1. Warum möchtest Du NaRezFo-Sprecher werden?

Ich habe in den ersten Monaten meiner Dissertation an einem NaRezFo-Doktoranden-Workshop teilgenommen und habe diese Veranstaltung als sehr intensiv, hilfreich und kurzweilig in Erinnerung. Sie steht für mich stellvertretend für die hohe Bedeutung von halb-formellen Foren, in denen man sich auf Augenhöhe über inhaltliche Fragen, aber auch über Erwartungen und Erfahrungen im Leben als Pre- und Post-Doc austauschen kann. Ich möchte gern meinen Teil leisten, dass NaRezFo ein solches Forum bleibt.

Ich selbst habe Medienkulturwissenschaften studiert und forsche nun aus sozialwissenschaftlicher Perspektive zu Medienauswahl und -wirkung. Ich fühle mich daher sowohl deduktiver Rezeptionsforschung als auch interpretativer Aneignungsforschung nahe.

  1. Wie willst Du NaRezFo gestalten?

Ich würde den Doktorandenworkshop und Methodenworkshop in ihrer bewährten Form beibehalten, würde die E-Mailliste jedoch gern öffnen, sodass wir uns gegenseitig auf offene Stellen, CfPs, aber auch interessante Beiträge und Debatten aus Populärkultur und öffentlichem Diskurs hinweisen können. Zudem fände ich es hilfreich, wenn wir auf der Homepage eine Liste der relevanten Fachtagungen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften und einschlägigen Nachbardisziplinen führen. Schlussendlich würde ich mich in der Fachgruppe für einen „Preis für die beste Veröffentlichung aus dem Nachwuchs“ einsetzen.